Deutsche in den nach dem WK1 zu Polen gehörenden Gebieten
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr
Staatsreparatur
Jungfernstieg 4b
12207 Berlin
Maximale Teilnehmerzahl: 39, verbleibend: 27
Ticketpreis: ab 10,00 Euro
Veranstalter: Staatsreparatur
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In der etablierten Geschichtswissenschaft werden die Vertreibungsverbrechen stets als kausale Abfolge des deutschen Einmarsches von 1939 betrachtet. Doch bereits nach 1918 errichtete das neu entstandene Polen Internierungslager, in denen vor allem deutschstämmige Bürger und politische Gegner inhaftiert wurden.
Unter harten Bedingungen - Zwangsarbeit, Entzug lebensnotwendiger Versorgung und willkürlicher Gewalt - erlitten die Insassen schwere Schicksale und erfuhren frühe Formen staatlicher Entrechtung. Das hatte zur Folge, dass zwischen 1918 und 1939 mehrmals eine halbe Million Menschen ihre Heimat verließen.
Im aktuellen Buch ″Der vertuschte Völkermord an den Deutschen″ aus dem Pionier-Verlag von AUF 1 dokumentiert Historiker und Reporter Roy Grassmann erstmals umfassend, welche polnischen Lager nach 1918 existierten, wie sie organisiert waren und welche Grausamkeiten dort verübt wurden. Anhand bislang unveröffentlichter Archivalien zeichnet er ein detailliertes Bild der Methoden, von willkürlichen Verhaftungen bis zu Zwangsarbeit unter katastrophalen hygienischen Bedingungen.